Vor ein paar Wochen habe ich die liebe Vanessa von Vejuice in meinem Fitnessstudio getroffen. An einem Promotionstand hat sie Ihre kalt gepressten Säfte zum Probieren angeboten. Wir kamen ins Gespräch und sie erklärte mir, dass ich die Säfte nicht nur zwischendurch als gesunden Snack trinken, sondern auch einen sogenannten Cleanse Day einlegen könne. Den Trend des Juice Cleanse Day, zu deutsch „reinigender Safttag“ hat Vanessa mit aus den USA nach Düsseldorf gebracht.

Was ist ein Juice Cleanse?

Ein Juice Cleanse ist im Prinzip eine Fastenkur. An Deinem Cleanse Day ernährst Du Dich einen Tag lang nur von kaltgepressten Säften, verzichtest auf feste Nahrung und auf Koffein. Dies soll Dir helfen, Deinen Körper gezielt zu entgiften. Du gönnst ihm eine Pause von der täglichen Verdauung behandelter Lebensmittel, Pestizide und Umweltgiften. Du legst also einen Detox-Tag ein, gönnst Deinem Körper und Deiner Seele etwas Gutes.

Los geht’s

Vanessa hat mich überzeugt und so habe ich mich dazu entschieden, einen Cleanse Day einzulegen und darüber auf unserem Blog für Dich zu berichten. Und mal ganz ehrlich, derzeit ist doch Detox in aller Munde, da möchte ich schließlich auch mitreden können.

Mo, 10.04.17

Morgen werde ich meinen Cleanse Day einlegen. Ein bisschen aufgeregt bin ich schon. Meine größte Sorge  – wie werde ich den Tag ohne Essen überstehen? Jeder der mich kennt, weiss, dass ich eine regelmäßige Esserin bin und Hunger gar nicht ausstehen kann. Vanessa hat mir vorab per E-Mail ein paar wichtige Hinweise geschickt. Morgen soll ich neben den Säften sehr viel Wasser und Tee (am besten grünen) trinken. Kaffee und feste Nahrung sind verboten. Stressige Situationen soll ich meiden (wird schwierig, schließlich muss ich ins Büro), viel Schlafen und einfach auf meinen Körper hören.

Di, 11.04.17, 06:30 Uhr

Mein Wecker klingelt. Heute ist mein allererster Cleanse Day – aufregend. Den routinierten Gang zur geliebten Kaffeemaschine spare ich mir heute – Kaffee ist ja nicht erlaubt. Stattdessen gibt es ein Glas lauwarmes Leitungswasser, das soll ja bekanntlich den Stoffwechsel anregen. Der Verzicht fällt mir in dem Moment nicht schwer.

08.30 Uhr

Vanessa und ich sind an Ihrem Laden Vejuice in Derendorf verabredet, damit ich meine Saftkur, die ich am heutigen Tag starten werde, abholen kann. Sie gibt mir sechs 0,5 L Saftflaschen, die nummeriert sind. Genau in der Reihenfolge soll ich diese heute zu mir nehmen. Doch zu allererst gibt es einen Shot (50 ml) bestehend aus Sellerie und Ingwer für mich. Vanessa erklärt mir, dass der Shot probiotisch ist, d. h. mit Bakterien versehen, um die Darmflora zu stärken, bzw. um gezielt meinen Körper darauf vorzubereiten, die heutigen Nährstoffe so gut wie möglich aufzunehmen. Sie warnt mich vor: Der Shot ist nicht besonders lecker.

09:30 Uhr

Bepackt mit meiner Tüte voller Saftflaschen komme ich im Büro an. Jetzt gibt’s erstmal den Shot. Vanessa hat Recht, die 50 ml schmecken sehr intensiv nach Ingwer und Sellerie, sind scharf im Abgang. Mit einem Glas Wasser hinterher geht das schon. Ich merke plötzlich, dass ich Kopfschmerzen habe und total friere. Jetzt wird direkt der erste Saft „Greenpoint Greens“ bestehend aus Spinat, grüner Apfel, Gurke, Sellerie, Zitrone und Ingwer geöffnet. Geschmacklich finde ich den giftgrünen Saft echt super. Die Gurke schmeckt fein raus, die leichte Zitronen – und Sellerienote hat was total Erfrischendes. Spinat schmecke ich eigentlich gar nicht raus, der gibt wahrscheinlich nur die grüne Farbe. Ich fühle mich ziemlich vital, wenn nur die Kopfschmerzen nicht wären. Bis zum Mittagessen gibt es jede Menge stilles Wasser, grünen Tee und leider auch eine Kopfschmerztablette, da ich es vor Kopfschmerzen kaum aushalte. Vanessa sagte mir, dass die Kopfschmerzen dem Koffeinentzug geschuldet seien. Wahnsinn, wie schnell man seinen Körper in eine Abhängigkeit bringen kann.

12 Uhr

Ich bin mit einer Kollegin zum Mittagessen verabredet. Für sie gibt es einen riesigen Teller Salat, einen leckeren Nachtisch mit Früchten und für mich gibt es den zweiten Saft: „Detox2Retox“. Beim Anblick Ihres Essens habe ich nicht die beste Laune, zugegeben: Ich bin neidisch auf Ihr Essen. Aber jetzt direkt aufzugeben ist keine Option. Der Saft ist lila, bestehend aus roter Bete, Karotten, Zitrone, Radicchio und Ingwer. Ich hätte nicht gedacht, dass mir die rote Beete so lecker schmeckt. Quasi ein „herzhafter“ Gemüsesaft, passend zur Mittagszeit, da fällt mir das Verzichten gar nicht mehr so schwer. Als Nachtisch gibt‘s für mich noch ein stilles Glas Wasser. Die Kopfschmerztablette zeigt Ihre Wirkung, ganz schmerzfrei bin ich allerdings nicht. Ich friere immer noch.

14 Uhr

Zeit für meinen dritten Saft. Dieses Mal ist orange Trumpf und „Funtimes“ sind angesagt. Orangen, Ananas, Karotten, Limette, Ingwer, Kurkuma und Meer Salz erfrischen mir meinen Nachmittag. Ich habe absolut keinen Hunger. Im Gegenteil. Ich bekomme kaum noch Flüssigkeit rein und meine Kopfschmerzen machen mich fertig.

16 Uhr

Zeit für den vierten Saft namens „Ze Spark“. Cayenne, Zitrone und Agave treten dieses Mal zum Vorschein. Zugegeben, dieser Saft ist sehr gewöhnungsbedürftig für mich. Der Pfeffer schmeckt  definitiv raus. Die Kombination mit der Zitrone ist erfrischend, insgesamt schmeckt mir der Saft aber nicht wirklich. Ich bin auch so gesättigt, dass ich es nicht schaffe ihn ganz auszutrinken.

18 Uhr

Mittlerweile bin ich zuhause und im Feierabend. Eigentlich steht jetzt Saft Nummer fünf auf dem Programm, aber ich bin total satt, da geht nichts mehr rein. Ich verzichte also auf „Fit Frenzy“, Ananas, Gurke, Limette und Spinat. Stattdessen gönne ich mir etwas Gutes und nehme ein heißes Bad. Danach geht’s direkt auf die Couch unter eine warme Decke, ich soll meinem Körper ja etwas Gutes tun. Meine Kopfschmerzen sind besser geworden.

20 Uhr

Jetzt gibt es endlich den „Sweet Nectar“, auf den ich mich schon den ganzen Tag am meisten gefreut habe. Eine Cashewmilch mit Datteln, Zimt und Muskatnuss – göttlich! Hunger habe ich den ganzen Tag nicht gehabt. Besonders am Abend merke ich aber, dass ich relativ schlapp bin und um den Kühlschrank einen großen Bogen machen muss, um nicht in Versuchung zu kommen. Tuncel kann ich beim Abendessen kaum zuschauen, weil ich vor Essneid fast sauer auf ihn bin. Als er bei unserer abendlichen Serie auch noch die Snacks auspackt, ist es bei mir ganz vorbei, ich entscheide mich früh ins Bett zu gehen, das empfiehlt ja auch Vanessa.

Der nächste Morgen

Die Nacht war gut, ich habe super geschlafen. Ich fühle mich vital, voller Energie und überhaupt nicht aufgebläht. Im Gegenteil. Mein Bauch fühlt sich total flach an. Ein Gang auf die Waage zeigt auch, dass ich ein Kilo verloren habe. Jetzt freue ich mich aber riesig auf ein großes Frühstück mit Rührei und Brot. Ich merke, dass ich schnell sehr satt bin.

Generell kann ich Dir einen Cleanse Day empfehlen. Mir gefällt der Gedanke, dem Körper einmal eine Verschnaufpause von der täglichen Verdauung zu geben und bewusst in den Verzicht zu gehen. Wir leben in einer totalen Konsum- und Wegwerfgesellschaft, da schadet es nicht, das weitestgehend unbekannte Gefühl von Verzicht kennenzulernen. Und am Ende festzustellen, dass ich durchgehalten habe, finde ich auch klasse. Ich bin stolz auf mich. Empfehlen würde ich Dir, bereits zwei Tage vorher Deinen Körper auf den Cleanse Day vorzubereiten, d. h. schon mal den Kaffeekonsum zu reduzieren und kein Fleisch mehr zu essen. Mir ist der Verzicht von Kaffee von dem einen auf den anderen Tag wirklich schwer gefallen.

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Deine Katharina

von Fitrating.de

Über Vanessa

Die super sympathische und lebensfrohe Vanessa ist Amerikanerin und vor drei Jahren für Ihre Liebe von New York nach Düsseldorf gezogen. Ihre Leidenschaft für Gesundheit und Sport hat sie mitgebracht, genauso wie die Idee der Saftkuren. Vanessa bereibt Ihr Business als „one woman show“. Von der Produktion der Säfte bis hin zur Auslieferung und Werbung macht sie alles alleine. Das beeindruckt mich sehr. In Düsseldorf liefert Vanessa täglich frisch aus, entweder mit dem Fahrrad oder dem Auto. Bestellungen außerhalb von Düsseldorf werden per Overnight Express ausgeliefert. So ist die Frische Deines Saftes garantiert. In Ihrem Laden in Derendorf kann sie täglich bis zu 180 Liter Saft produzieren. Alle mit Hilfe Ihres Entsafters, den sie liebevoll „Getrude“ nennt. Die Säfte werden kalt gepresst und nicht pasteurisiert, dadurch behalten sie die maximale Menge an Vitaminen, Nährstoffen und Geschmack. Übrigens gibt Vanessa auch einmal in der Woche in Ihrem Geschäft einen Yogakurs.

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Website: www.vejuice.de

Infos zu Preisen, zum Sortiment, Bestellmöglichkeiten etc. gibts auf der Website von Vejuice.

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