Zu Besuch bei Pilates Essen

Zugegeben: Der letzte Artikel aus unserer Gym-Review-Serie ist schon eine Weile her. Umso schöner, dass ich Euch heute über mein erstes Pilates-Training berichten kann.

Das Motto lautet: Ich stelle vor und Du entscheidest, was zu Dir passt.

Wieso Pilates?

Stars schwören auf Pilates, da möchte ich auch mitreden können. Spaß beiseite. Wie ihr wisst besteht meine Sportroutine aus Krafttraining (Ober- und Unterkörpertraining) und Joggen. Für das neue Jahr habe ich mir vorgenommen neben dem rein körperlichen Training auch mal was für meinen Geist zu tun. Das vergesse ich im Alltag viel zu oft, dabei scheint es so wichtig zu sein. Stichwort: Geistige Gesundheit. Wenn ich an Pilates denke, habe ich den Satz im Kopf „es verbindet Körper und Geist“. Also musste ich das unbedingt mal ausprobieren.

Im Vorfeld habe ich mich für ein Pilates Gerätetraining entschieden. Trainiert wird also nicht klassisch auf der Matte sondern an einem sogenannten Reformer. Das ist es, was ich vorab weiß. Und jetzt auf nach Essen.

Der erste Eindruck

Im Pilatesstudio Essen angekommen, nimmt mich Kim Sokolowki, Studioleitung herzlich in Empfang. Seit Juni 2017 hat das Studio – gelegen in einem charmanten Hinterhof – seine Türen für Pilates- und Yogaliebhaber geöffnet. Auch das Interieur enttäuscht mich nicht. Ein kleines aber sehr fein eingerichtetes Studio. Im Erdgeschoss findet das Training an Reformern statt. In der ersten Etage das Training auf der Matte in gemütlicher Dachbodenatmosphäre. Im Untergeschoss gibt es die Möglichkeit sich umzuziehen.

Das Training

Als blutige Pilates-Anfängerin gibt Kim mir erst einmal eine Einweisung in das Training am Reformer. Der Reformer ist ein Schlitten, der auf Schienen gleitet und sich je nach Einsatz bewegt. Mit Hilfe integrierter Federn kann die Schwere der Bewegung eingestellt werden (ähnlich wie bei Training an Geräten, mit verstellbaren Gewichten). Im Training gibt Kim die einzustellende Stärke vor. Insgesamt sind wir eine Gruppe von fünf Personen, die Kim unterrichtet. Fühlt sich fast wie persönliche Betreuung an, ich bin begeistert. Zu Beginn steht die größte Muskelgruppe auf dem Programm – Beine. Im Liegen müssen wir uns in verschiedenen Positionen von der Stange wegdrücken, so dass Spannung auf die Federn kommt. Je nach Stärke der Federn, komme ich direkt ins Schwitzen. Den Schlitten wieder in die Ausgangposition zu bringen, fordert einerseits Kraft als auch die notwendige Kontrolle über den eigenen Körper. Kim weiß, dass ich sonst relativ sportlich bin und versucht mich direkt an meine Grenzen zu bringen, das gefällt mir. Trainiert wird übrigens in Socken, ohne Schuhe. Es folgen weitere Übungen, teilweise im Stehen und Sitzen auf dem Reformer für Rücken, Oberkörper und Bauch.

Was soll Pilates nun für Kraftsportler (wie mich) bringen?

Entspannung

Im Laufe der Stunde lerne ich meinen Körper von einer ganz anderen Seite kennen, was unter anderem an dem ausgiebigen Stretchen und Dehnen liegt. Offen gestanden vergesse ich nach meinem Training schon mal, mich zu dehnen. Die Folge: Es verkürzt sich vieles und ich werde unbeweglicher. Pilates könnte für mich also künftig ein prima Ausgleich zum Kraft- und Laufsport werden. Durch das gleichzeitige Anspannen und Strecken der Muskeln fühle ich mich am Ende der Stunde total entspannt.

Mind-Muscle Connection

Ich behaupte von mir sportlich echt fit zu sein, aber meine erste Pilatesstunde bringt mich tatsächlich an meine Grenzen. Nicht körperlich, sondern mental. Warum? Kim korrigiert mich oft und sagt mir, welche Muskeln mit welcher Übung angesprochen werden sollen. Bei vielen Übungen wird bspw. der Rumpf mit den seitlichen Bauchmuskeln stabilisiert. Doch dazu muss ich diese Muskulatur erstmal aktivieren können. Ich merke plötzlich, dass mir das Gespür für diese eine Muskelgruppe gänzlich fehlt. Insbesondere auch für meinen Kraftsport ist es wichtig, dass ich gutes Gespür für jede Muskelgruppe habe, um gezielte Trainingsreize zu setzen und die Muskulatur zu stimulieren. Mind Muscle Connection ist hier das Stichwort – eine unsichtbare Verbindung zwischen Körper und Geist. Die ist bei mir offensichtlich noch ausbaufähig.

Verbesserte Körperhaltung und verbessertes Körpergefühl

Wer regelmäßig Pilates macht, wird seinen Körper viel besser wahrnehmen und dadurch auch seine Körperhaltung verbessern. So könnte ich mir vorstellen, dass ich künftig noch aufrechter und grader durch den Alltag gehe (Hohlkreuz und Rückenschmerzen ade).

Perfekte Bauchmuskeln

Im Training merke ich, dass die Bauchmuskeln quasi dauerhaft zum Einsatz kommen. Die Bauchmuskeln werden bis zur Wirbelsäule nach innen gezogen, erst dann sollte die Übung ausgeführt werden. Bei regelmäßigem Training (und richtiger Ernährung) also ein Garant für den perfekten Sixpack.

Meine erste Pilatesstunde – eine echte Erfahrung. Künftig könnte ich mir Pilates als den perfekten Ausgleich zu meinem Kraft- und Laufsport vorstellen. Für mich persönlich stellt Pilates allerdings keinen gänzlichen Ersatz zum meinem üblichen Sportpensum dar. Vielen Dank für den herzlichen Empfang im Pilatesstudio Essen, lieber Kim! Bis zum nächsten Mal!

Hast Du auch Lust mal Pilates auszuprobieren? Dann kannst Du hier direkt Deine erste Pilates-Stunde buchen.

Machst Du regelmäßig Pilates? Wie sind Deine Erfahrungen? Schreib uns gerne einen Kommentar. Ich freue mich drauf.

Deine Katharina

PILATES STUDIO ESSEN
Bredeneyer Straße 107
D-45133 Essen

Tel: +49 (0) 201 85 26 99 87
Email: info@pilates-essen.de
Website: http://www.pilates-essen.de

Infos zu Preisen, Öffnungszeiten und zum Trainingskalender gibts auf der Website von Pilates Essen.

Pilates Essen