…das Team Fitrating

Wir möchten uns hier nicht in den Vordergrund stellen, weil es auf diesem Blog gar nicht um uns als Personen geht, sondern viel mehr darum, Dir etwas zu vermitteln und unseren Spass an einem fitnessgerechten Lebensstil mit Dir zu teilen. Wir glauben aber, dass wir Dich nur erreichen werden, wenn Du weisst, wer hier für Dich schreibt. Weil uns Transparenz und Glaubwürdigkeit wichtig sind, stellen wir uns vor.

Ich bin Katharina, 32 Jahre alt, Diplom-Kauffrau und komme ursprünglich aus der Nähe von Bielefeld. Tagsüber bin ich die klassische Bürostute, in meiner Freizeit dominieren die Themen Sport und Ernährung. Ich liebe es zu kochen, esse wahnsinnig gerne und bin ein absoluter Genussmensch. Das war nicht immer so. Mit 22 Jahren hatte ich meinen persönlichen Höhepunkt auf der Waage erreicht: 78,5 kg. Klar, die kneifenden Hosen hatte auch ich längst bemerkt und wirklich wohl fühlte ich mich in meiner Haut ebenfalls nicht mehr. Aber irgendwie war das ein Teufelskreis, der für mich undurchbrechbar schien. Ich war immer sportlich und auf meine Ernährung hatte ich auch immer ein Auge – dachte ich zumindest. Jedenfalls fing ich an mich in der Apotheke mit Diätgetränken einzudecken (rückblickend würde ich sagen, weil ich es nicht besser wusste) und ernährte mich monatelang von flüssigen Shakes, mit denen ich teilweise ganze Mahlzeiten ersetzte. Zeitgleich meldete ich mich im Fitnessstudio an und brachte einen Bauch-Beine-Po-Kurs nach dem anderen hinter mich. Mit dem Resultat, dass ich nach ca. einem halben Jahr nur noch 57 kg auf die Waage brachte. Das war auch mein oberstes Ziel, ich wollte unbedingt eine 5 als erste Zahl auf der Waage haben. Damit war ich vorerst überglücklich.

Toll, in der Essstörung angekommen!

Der Rest meiner Familie war zwar stolz, dass ich mein Ziel so konsequent verfolgt hatte, aber es wurden auch erste Stimmen laut, die sagten, ich sei viel zu dünn geworden.

Den Weg ins geregelte Leben mit einem normalen Essverhalten ohne Shakes zurückzufinden fiel mir sehr schwer. Rückblickend würde ich sagen, dass mein Essverhalten schon sehr gestört war. Woran ich das festmache? Zeitgleich lernte ich Tuncel kennen und als Paar isst man ja auch gerne zusammen. Wenn er abends für mich kochte, hatte ich Angst den Reis oder die Kartoffeln zu essen, weil bei mir fest im Kopf verankert war, dass Kohlenhydrate per se schlecht sind und besonders am Abend dick machen. So aß ich immer nur recht wenig, war aber natürlich nie satt. Es war nicht unüblich, dass ich mich dann heimlich und schnell noch mit irgendwelchem Schrott satt aß. Natürlich stieg dann auch die Zahl auf der Waage wieder. Erst nachdem ich mich gegenüber Tuncel öffnete, erklärte er mir, ich solle mich an den gesunden Lebensmitteln satt essen, schauen, dass ich mich eiweißreich ernähre, dann hätte ich auch keine Heisshungerattacken mehr. Ihr glaubt es nicht, aber ich brauchte Jahre um mich mit einem guten Gefühl darauf einzulassen. Parallel dazu kam ich sportlich gesehen, auch an den Punkt, dass mich die Bauch-Beine-Po-Kurse langweilten und wirkliche körperliche Veränderungen sah ich auch nicht. Ich war zwar schlank, aber athletisch sah ich nicht wirklich aus. Und ich wollte athletisch aussehen. Wenn ich andere Mädels im Fitnessstudio sah und einen Vergleich zu mir zog, hatte ich durchaus noch Entwicklungspotenzial. Komischerweise sah ich diese Mädels nie in den Kursen, an denen ich teilnahm.

Angst vor Muskeln

Ich ließ mir von Tuncel einen Trainingsplan zusammenstellen, der insbesondere den Fokus auf das Training mit Gewichten hatte. Ja, ich hatte Angst davor, in den Freihantelbereich zu all den männlichen Freaks zu gehen und mich zu blamieren, ja ich hatte Angst davor, riesige Muskelberge aufzubauen und ja, ich hatte am allermeisten Angst davor, dass diese Art von Training bei mir nichts bringen würde und ich innerhalb kürzester Zeit wieder zunehmen und eine 7 als erste Zahl auf der Waage haben würde. Die ersten Trainings waren befremdlich. In den Kursen kam ich immer relativ schnell ins Schwitzen, beim Freihanteltraining kaum. Dann fing ich wieder an zu zweifeln „Wenn Du nicht schwitzt, kann es nichts bringen“. Tuncel beruhigte mich immer wieder und meinte, ich müsse vor allem Geduld haben und würde bald erste körperliche Veränderungen sehen. Nach ca. einem dreiviertel Jahr war es dann endlich soweit. Ich merkte, dass mein Körper anfing sich zu formen und meine Figur zusehends athletischer wurde. Meiner Freundin, die im selben Fitnessstudio trainiert, fielen die Fortschritte ebenfalls sehr positiv auf. Zeitgleich stieg aber auch die Zahl auf der Waage und pendelte sich so bei ca. 64 kg ein. Das war für mich zuerst gefühlt ein Rückschlag und ich habe oft versucht wieder auf ca. 60 kg zu kommen, was mir aber trotz meines Sportpensums (mindestens drei Mal die Woche, davon zwei Mal Krafttraining und einmal Joggen (8 km)) einfach nicht gelang (Muskeln sind eben wirklich schwerer als Fett). Zu dem Thema haben wir übrigens einen super Artikel „Liebe Waage Du kannst mich mal“.

80/20

Um nicht noch weiter auszuholen: Ich habe wirklich Jahre gebraucht, um Fitness zu verstehen. Es ist nicht nur der Sport, der das Aussehen Deines Körpers ausmacht, es ist zu großen Teilen auch die Ernährung. Heute mit fast 33 Jahren bin ich in der besten körperlichen Form, die ich jemals hatte. Dass es mit dem Alter schwieriger wird, sportlich auszusehen, kann ich überhaupt nicht bestätigen. Bei mir ist das Gegenteil der Fall. Mit 64 kg fühle ich mich heute pudelwohl in meiner Haut, ich liebe meinen Körper und bin stolz auf mich. Das allerbeste daran ist: Ich muss mich beim Essen überhaupt nicht mehr zurücknehmen, weil ich verstanden habe, wie es geht. Ich hungere nicht, ich esse mich an den richtigen Lebensmitteln satt und mache konstant Sport. Wir verfolgen ganz gerne die 80/20 Regel: Zu 80 % ernähren wir uns clean, d. h. meistens kochen wir frisch und mit unverarbeiteten Lebensmitteln und zu 20 % gönnen wir uns aber auch Dinge wie beispielsweise Schokolade, Chips, Eis, Kuchen und Popcorn. Für mehr Infos zur 80/20-Regel kann ich Dir diesen Beitrag empfehlen.

Du brauchst weder Abnehmpulver noch Lowcarb- oder Kohlsuppendiäten, Du solltest versuchen Dich dauerhaft gesund zu ernähren und konstant Sport zu treiben – das ist zumindest mein Schlüssel zum Erfolg. Ich liebe meinen Lifestyle und der hat für mich absolut gar nichts mit Verzicht zu tun. Ich hoffe, dass ich Dich ein wenig inspirieren konnte und Dich meine Geschichte für Deinen möglichen Weg motiviert.

Deine Katharina

Finde heraus, was zu Dir passt! Wir unterstützen Dich dabei.

Ich bin Tuncel, 81er Jahrgang und bereits vor rund 20 Jahren bin ich in einem sogenannten Old-School Gym auf den Geschmack von Fitness gekommen. Ich habe schon verschiedene Sportarten in meinem Leben „ausprobiert“ (u.a. Fußball, Karate, Boxen, Joggen) und stelle mich auch weiterhin mit Freude neuen sportlichen Herausforderungen. Für mich ist Fitness mehr als nur körperliche Betätigung. Vielmehr ist es der mentale Ausgleich, aus dem ich meine Energie schöpfe. Deswegen blogge ich hier auch so gerne für Euch. Aber hier geht es nicht ausschliesslich darum, dass ich meinen Spass habe. Ich weiß, dass es nicht jedem so geht wie mir. Manchen geht es beispielsweise wie Katharina in der Vergangenheit. Du bist möglicherweise hier, weil:

  • Du nach Fitness-Lösungen suchst, die erstens tatsächlich und zweitens für Dich funktionieren
  • Du wissen möchtest, welche Optionen es neben dem klassischen Fitnessstudio gibt
  • Du nicht auf gutes Essen verzichten möchtest
  • Du nach Inspiration suchst, weil Du den Spass am Sport verloren oder noch nie empfunden hast
  • Du einfach nur athletischer aussehen möchtest (Sixpack, Knackarsch & Co)

Ich bin Diplom Ökonom und da mein beruflicher Alltag oft sehr zeitintensiv war, kenne ich die zeitlichen Restriktionen, alltäglichen Herausforderungen und Motivationsprobleme nur zu gut, die uns scheinbar davon abhalten, mit zunehmendem Alter fit zu bleiben und athletisch auszusehen. Das uns regelmäßig (ungefragt) neue Fitness- und Ernährungskonzepte präsentiert werden, die scheinbar alles besser können als ihre Vorgänger, macht es nicht einfacher für uns. Da ich nie professionelle Ambitionen hatte, komme ich mit der 80/20-Regel super klar und mache mir das Leben nicht unnötig schwer, denn auch ich liebe gutes Essen. Natürlich kann das auch für Dich funktionieren!

Rückblickend wird mir bewusst, dass ich mit Mitte 30 stärker bin als je zuvor und in meinem bisherigen Leben überwiegend athletisch ausgesehen habe. Das hat sicher nichts mit einer überragenden Genetik zu tun. Natürlich hatte auch ich zwischendurch mal schlechte Phasen, das soll hier keine Selbstbeweihräucherung werden. Mir ist nur wichtig, dass Du folgendes verstehst: Auch Du bist in der Lage dazu, selbst wenn Du zu den Ü30ern oder noch älteren Generationen gehörst.

Mein „Geheimnis“: Ich halte mich an die Basics, die nachweislich schon seit Jahrzehnten – und zwar für die meisten Menschen – funktionieren:

Überwiegend gute Ernährung, solide Trainingsprinzipien und ausreichend Erholung. Kein Hokuspokus.

Finde heraus, was zu Dir passt!

Das möchten wir Dir an dieser Stelle ans Herz legen und Dich dabei unterstützen. Wie das funktionieren soll?
Du bekommst bei uns:

  • praktische Tipps zum Thema Ernährung und Training, die nachweislich bei den meisten Menschen funktionieren
  • fitnessgerechte und gleichzeitig leckere Rezeptideen
  • verschiedene Optionen aufgezeigt (Gyms, Workouts)
  • vor allem keinen Bullshit

Wir stellen vor, klären auf und geben Dir Empfehlungen – Du entscheidest, was zu Dir passt. Das gilt für unsere Rezepte, die Gyms und Workouts, die wir vorstellen und auch für alle anderen Beiträge auf unserem Blog. Du wirst nur dauerhaft am Ball bleiben, wenn Du Dir Dein eigenes Fitness-Paket schnürst und Spaß daran hast, davon sind wir überzeugt.

Dein Tuncel